Krebsbegriffe zum Kennen: Grundlegenende onkologische Begriffe

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF | Drucken | E-Mail

Teil 1: Krebsbegiffe zum Kennen: Grundlegende onkologische Begriffe 

Fachwörter zum Thema Krebs sind manchmal schwierig zu verstehen. Sie hören vielleicht Ihren Arzt gewisse medizinische Ausdrücke verwenden und Sie verstehen vielleicht nicht, was diese bedeuten. Es ist wichtig, diese Ausdrücke zu verstehen, so dass Sie mit einem bestmöglichen Informationsstand Entscheidungen über Ihre Krebsbehandlung machen können.

Dies ist der erste einer vierteiligen Serie von Artikeln, die gestaltet wurden, um Menschen mit einer Krebserkrankung zu helfen, häufig verwendete medizinische Ausdrücke zu verstehen. Die Artikel werden Ausdrücke erklären, denen Sie während ihrem Umgang mit dem Krebs begegnen werden, von einer neuen Diagnose bis während und nach der Behandlung. Der folgende Artikel definiert grundlegende onkologische Begriffe, einschliesslich diejenige, die bei der Entdeckung des Krebses verwendet werden.

 

Antikörper: Ein Eiweiss im Immunsystem, das fremde Moleküle (so genannte Antigene) erkennt und sich an sie bindet.

 

Benigne: Gutartig. Ein Tumor, der nicht krebsartig ist. Dieser Tumor wächst nicht in benachbartes Gewebe ein und breitet sich nicht in andere Körperteile aus.

 

Biopsie: Entnahme eines Gewebsstücks, das dann unter dem Mikroskop untersucht wird, um es auf Krebszellen hin zu prüfen.

 

Karzinom: Krebs, der in der Haut, oder im Gewebe startet, das die Innenseite oder die Aussenseite von inneren Organen bedeckt.

 

Chemotherapie: Medikamente eingesetzt, um Krebszellen zu zerstören, indem sie deren Wachstum stören oder ihre Vermehrung verhindern.

 

Chromosom: Eine mikroskopische Struktur im Kern einer Zelle, die Gene enthält.

 

Klinische Studie: Forschungsuntersuchungen, die neue Behandlungen und Vorsorgemethode testen, um herauszufinden, ob sie sicher, wirkungsvoll und besser sind als der gegenwärtige Behandlungsstandard (die beste bekannte Behandlung).

 

DNS (= DNA, Desoxyribonukleinsäure): Die Moleküle innerhalb der Zellen, die die Erbinformation aufbewahren.

 

Endpunkt: Das Resultat, das am Ende einer Studie gemessen wird, um zu sehen, ob eine eingesetzte Behandlung gewirkt hat.

 

Epidemiologie: Das Studium der Muster, Ursachen und Kontrolle von Erkrankungen in Gruppen von Personen. Das Studium von Krebs kann zB. die Untersuchung einschliessen, wie viele Personen an Krebs leiden; wer spezifische Arten von Krebs entwickelt; und welche Faktoren, wie zB. Vererbung und persönliches Verhalten, eine Rolle in der Entwicklung von Krebs spielen.

 

Gene: Ein Abschnitt von DNS, das die Erbinformation trägt, die nötig ist für die Herstellung eines Eiweisses. Gene befinden sich auf Chromosomen und sind die Grundeinheiten der Vererbung.

 

Genetische Untersuchung: Die Analyse der DNS einer Person, um nach genetischen Mutationen (Veränderungen) zu suchen, die ein erhöhtes Risiko für Krebs oder eine Veranlagung dazu mit sich bringen.

 

Hormone: Eine Substanz, produziert in einem Organ oder einer Drüse, die durch das Blut transportiert wird und in anderen Organen oder Drüsen spezifische Effekte hervorruft.

 

Maligne: Bösartig. Ein Tumor, der krebsartig ist. Dieser Tumor kann in umgebendes, gesundes Gewebe eindringen oder sich in andere Teile des Körpers ausdehnen.

 

Metastase: Die Ausdehnung von Krebs von seinem Entstehungsort in einen anderen Körperteil. Krebszellen können sich vom ursprünglichen Tumor (Primärtumor) ablösen und dann durch das Blut oder das lymphatische System wandern in Lymphknoten, Hirn, Lungen, Knochen, Leber oder andere Organe.

 

Onkogen:  Ein normales Gen, das eine wichtige Rolle als Krebsursache spielt, wenn es mutiert (verändert) ist.

 

Palliativ: Behandlung der körperlichen, seelischen, psychologischen und sozialen Bedürfnisse einer Person mit Krebs. Der Zweck der Behandlung ist es, die Lebensqualität zu verbessern.

 

Präkanzerös: Veränderungen in Zellen, die zu einem Krebs werden können, dies aber nicht immer machen. Auch prämaligne genannt.

 

Prädisposition: Eine Tendenz, eine Krankheit zu entwickeln, die unter bestimmten Bedingungen ausgelöst werden kann. Auch wenn eine Prädisposition für Krebs das Risiko einer Person erhöht, Krebs zu entwickeln, ist nicht sicher, dass diese Person auch Krebs bekommen wird.

 

Remission: Das Verschwinden von Zeichen und Symptomen von Krebs, aber nicht notwendigerweise der gesamten Krankheit. Das Verschwinden kann vorübergehend oder andauernd sein. Komplette Remission meint, das alle bekannten Tumoren verschwunden sind. Partielle Remission bezieht sich auf eine grösser als 50 %-ige Reduktion der Tumormasse.

 

Zusätzliche Resourcen 
National Cancer Institute – Dictionary of Cancer Terms
American Cancer Society – Glossary
Stedman’s Medical Dictionary    

Mehr Information  

Lesen Sie mehr Artikel in dieser vierteiligen Serie.

 

Teil II:  Krebsbegriffe zum Kennen: Neu diagnostiziert.

Teil III:  Krebsbegriffe zum Kennen: Während der Behandlung.

Teil IV: Krebsbegriffe zum Kennen: Nach der Behandlung.

 

Medical Dictionary Resources